Schulbetrieb ab 17.5.

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte!
Liebe Schülerinnen und Schüler!

Ab 17. Mai 2021 sind die Schulen wieder für alle Schüler*innen geöffnet. Unterricht findet lt. Stundenplan (inkl. Nachmittagsunterricht und Unverbindliche Übungen) und TABE von Montag bis Freitag statt. Auch der Buffetbetrieb läuft wieder an 5 Tagen.

Der Zugang zum Schulgebäude erfolgt kontrolliert über mehrere Eingänge. Der Sicherheitsabstand von 2m ist dabei einzuhalten. Das Betreten des Gebäudes ist ausnahmslos nur mit einer FFP 2 Maske (für Kinder bis 14 Jahren Mund-Nasen-Schutz) erlaubt.

Lt. Erlass des BMBWF GZ 2021.0.322.595 vom 10. Mai 2021 gelten zum Schutz aller Schüler*innen und Mitarbeiter*innen weiterhin Hygienemaßnahmen. Außerdem werden alle Schüler*innen verpflichtend am Montag, Mittwoch und Freitag mittels Flow Flex getestet. Schüler*innen, die bereits an COVID 19 erkrankt waren, können eine ärztliche Bestätigung, die nicht älter als sechs Monate ist oder einen neutralisierenden Antikörpertest, der nicht älter als drei Monate ist, vorlegen, dann ist der Test nicht durchzuführen.

Eltern, Verwandte, Erziehungsberechtigte und schulfremde Personen dürfen das Gebäude ausschließlich nach Terminvereinbarung betreten, da Im Sinne des Mitarbeiter*innen-Schutzes zu den Verwaltungsräumlichkeiten (Direktion, Administration, Sekretariat, Lehrer*innen-Zimmer) eingeschränkter Zugang besteht.

Wenn diese Regeln von allen eingehalten werden, wird es uns gemeinsam gelingen, das Schuljahr gut und hoffentlich auch gesund abzuschließen!

Hofrätin Drin Gerda Benesch, Direktorin im Namen des Teams des BRG 22, THEO

„Zigeunerkinder“ in Oberwart der 50er Jahre, das Rohrbombenattentat 1995 und ein begnadeter Erzähler

25.10.2019

Eine Veranstaltung der Schulbibliothek

Dass Stefan Horvath nicht wie alle "Zigeunerkinder" in Oberwart der 50er Jahre sofort in der Sonderschule verschwand, verdankte er seinem Volkschullehrer. Ein Foto zeigt Stefan Horvath in seiner Volkschulklasse: klar erkennbar an seiner dunkleren Hautfarbe. Man kann sich nur schwer vorstellen, was diese Außenseiterrolle damals für ein Kind in Oberwart bedeutete. Dieser Volkschullehrer jedenfalls ermutigte Stefan Horvath die Hauptschule zu besuchen.
Der Hauptschuldirektor allerdings schickte Stefan Horvath gleich am ersten Schultag heim mit den Worten „Wir hatten hier bis jetzt keine Zigeuner und wir wollen auch jetzt keine.“
Diese und andere Episoden aus seinem Leben erzählte der „Geschichtenerzähler“ (Eigendefinition) im Zuge seines zweiten Besuches an der Theo am 25.Oktober 2019.
In der Nacht auf den 5. Februar 1995 verlor Stefan Horvath seinen Sohn bei einem gegen die Roma gerichteten Rohrbombenattentat. Er hatte gemeinsam mit drei anderen Männern versucht, eine Tafel mit der Aufschrift „Roma – zurück nach Indien!“  zu entfernen; dabei explodierte die von Franz Fuchs angebrachte Bombe und tötete die jungen Männer.
Auch davon erzählte Stefan Horvath. Und davon, dass er dem Attentäter vergeben hat, und wie er es schaffte, sein Leben nach dieser Erfahrung zu meistern.

Der Besuch Stefan Horvaths im Zuge des Zeitzeugenprogrammes am 25.10.2019 hat bei den SchülerInnen der 8.Klassen und den anwesenden KollegInnen großen Eindruck hinterlassen.

Heidi Sequenz

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