Lehrausgang der 3G ins Heeresgeschichtliche Museum

12.04.2019

Den traditionellerweise nicht mit übermäßiger Lehrstoffvermittlung behafteten Freitag vor Ostern nutzte die 3G heuer, um mit ihren Geschichtsprofessorinnen Mag.a Vorlaufer und Mag.a Bohatschek-Tamandl das Heeresgeschichtliche Museum im Wiener Arsenal zu besuchen. Nach der doch etwas längeren Anfahrt, welche mit jausnen und dem Beobachten von vorbeirasenden Fahrradfahrern verbracht wurde, erweckte bereits das Museumsgebäude selbst bei den Schülerinnen und Schülern Begeisterung, erinnerte das Arsenal doch den einen oder anderen an eine mittelalterliche Burg. Nach dem Abgeben der Garderobe wurde die Klasse auch schon von zwei Museumsmitarbeitern abgeholt und in zwei Gruppen durch die Ausstellungsräume zum Ersten Weltkrieg geführt. Die Führung mit dem Titel „An meine Völker“ beschäftigte sich besonders mit den Problemen der Habsburgermonarchie vor dem Ausbruch des Krieges, dem Attentat von Sarajewo und den technischen Gerätschaften der Kriegsführung. Die größten Highlights waren dabei mit Sicherheit das Originalauto von Franz Ferdinand und dessen blutgetränkte Uniform, welche den Schülerinnen und Schülern die historischen Ereignisse besonders bildhaft vor Augen führten. Nach Beendigung der Führung gab es dann ein Kreuzworträtsel zu bearbeiten sowie Zeit, um das Museum ein wenig auf eigene Faust zu erkunden, was so manche/r nutzte, um sich noch in den restlichen Ausstellungsräumen (u.a. zum 30-jährigen Krieg) umzusehen. Nach diesem intensiven Vormittag war es somit kein Wunder, dass die Klasse nach der Rückkehr zur Schule höchst motiviert in die Ferien startete.

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