Sagenspaziergang im 1. Bezirk

05.05.2022

Am 5.5.2022 ist ein besonderer Unterrichtstag. Die SchülerInnen der 2a, Sprachgruppe D2 gehen nicht in die Schule, sondern treffen sich in der U1-Station Stephansplatz. Hier beginnt der Sagenspaziergang. Orientierung und Planlesen ist nötig um zur Griechengasse zu gelangen, dem Ort der ersten Sage. Vor dem großen Wandbild vom lieben Augustin mit seinem Dudelsack erzählt Amy die Sage von dem bekannten Wiener Sänger und singt das bekannte Wienerlied „Oh, du lieber Augustin“ dazu.

In der Schönlaterngasse betrachteten wir die Skulptur des Basilisken und erinnern uns an die in der Schule gelesenen Sage. Weiter geht es zum Stephansdom: Davor hören wir von Anshdeep die Sage von Meister Puchsbaum und warum der Nordturm niemals fertig gebaut wurde. Im Innenraum des Domes suchten wir die Dienstbotenmadonna. Vor dieser erzählt Ali die Sage von der bösartigen Dienstherrin und der unschuldigen Magd, die durch die Dienstbotenmadonna gerettet wird. Henry lässt vor dem Stock im Eisen ins mittelalterliche Wien eintauchen, als Handwerksgesellen auf die Walz gingen und den Teufel fürchteten. Melisas Sage vom grauen Ungeheuer erzählt von dem ersten Auftritt eines Elefanten in Wien zu den Hochzeitsfeierlichkeiten von Kaiser Maximilians Sohn. Weiter geht es den Graben entlang zum Heidenschuss. Hier hören wir von Ashley eine Sage, die zur Zeit der Türkenbelagerung spielt. Auf der Freyung in einer Gaststube vor dem Kloster spielt die Sage, die Henry erzählt: Das „Rote Mandl“, eine Sage in der der Gelehrte Faust zaubert, der Teufel an die Wand gemalt wird und es teuflisch stinkt.

Leider ist sich der Rundgang nicht ganz in den vorgesehenen 2 Unterrichtsstunden ausgegangen und wir kommen mit einiger Verspätung zur darauffolgenden Stunde in die Schule.

Nett war’s! Im Schuljahresrückblick der Gruppe wurde der Ausflug unter die beiden besten Teile des heurigen Deutschunterrichts gewählt.

Mag. Dorit Smolka

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